Trainingsrückblick: Realistische Selbstverteidigung gegen Angriffe mit dem Messer

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    Ein tolles Training erwartete die Sportler des Buka – Dojo am 5.Februar als es an das aufregende Thema Messer und Messerabwehr ging.  Dementsprechend hatten sich 16 Kämpfer zu Beginn des Trainings im City Sport eingefunden.

    Mit Spass ging es nach einer kurzen Aufwärmeinheit in ein kleines Spiel. Mit einem Eddingstift bewaffnet hatte ein Sportler die Aufgabe den anderen anzumalen, während sein Partner die Aufgabe hatte den Arm des anderen zu fixieren. Der Arm galt als fixiert wenn er  nicht mehr bewegt werden konnte. Da mit Widerständen gearbeitet wurde, entwickelten sich spannende Trainingskämpfe.

    Am Ende dieses Parts waren die Teilnehmer ernüchtert. Selbst erfahrene Kämpfer hätten moderate bis starke Verletzungen davongetragen. Ausgehend von diesem Punkt entwickelte sich ein spannendes Training :  beginnend mit der richtigen Ausgangsstellung und Selbstschutzmöglichkeiten wurde Bewegungslehre sowie die Fixierung des waffenführenden Armes und eine Entwaffnungsmöglichkeit geübt. Zum Einsatz kamen einfache Techniken aus dem Ju-Jutsu. Ein besonderes Highlight lieferte Bernhard Jeannot, der den Teilnehmern einen kleinen wenn auch beeindruckenden Einblick in das Win Tsun lieferte.

    Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen (Nothilfegesetzgebung) wurden ausführlich erläutert. Am Ende des Trainings und nach einer kurzen Feedbackrunde ging jeder Sportler mit einem Lächeln aber wissend um das Gefahrenpotential eines Messers auch mit leichten Bauchschmerzen aus dem Training.

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    fabian
    Fabian ist gebürtiger Saarländer, Lehrer und seit über 10 Jahren leidenschaftlicher Kampsportler. Als Inhaber des ersten Dan, Prüfer, und Kursleiter für Frauen Selbstverteidigung im Ju-Jutsu ist er Trainer des Buka Dojo für Ju-Jutsu und Brazilian Jiu-Jitsu.

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